Auswahl und Aufbau des Gewächshauses

Hier geben wir Empfehlungen für die Auswahl eines passenden Gewächshauses und einen sorgenfreien Aufbau.

Was ist der Mauersockel?

Der Mauersockel ist eine Besonderheit des Vitavia-Gewächshauses Cassandra. Er gehört nicht zum Lieferumfang, sondern wird vom Gewächshausbesitzer selbst gebaut oder in Auftrag gegeben.

Durch den diskreten Sichtschutz, stabileres Klima und durch die Verbindung mit einem weiteren Bauelement erhält das Gewächshaus einen wohnlichen Charakter. Der eigene Bau des Mauersockels bietet darüber hinaus den Vorteil, einen passenden Sockel zu bauen, der sich harmonisch in das Gelände und den umliegenden Garten einfügt.

Bitte stellen Sie beim Sockelbau sicher, dass die Mauer eben abschließt und alle Seiten rechtwinklig zueinander stehen, und beachten Sie die genauen Maße in der Aufbauanleitung.

Wozu brauche ich ein Stahlfundament?

Unsere Stahlfundamente aus verzinktem und farbbeschichtetem Stahlblech stellen sicher, dass Ihr Gewächshaus absolut eben steht und fest im Boden verankert ist. Es ist bei einigen Häusern bereits im Lieferumfang enthalten.

Mehr Informationen zum Fundament finden Sie bei den FAQs zu „Auswahl und Aufbau des Gewächshauses

Welche Gewächshausgröße passt zu mir?

Die richtige Größe des Gewächshauses beeinflusst Ihre anhaltende Freude daran stark: Natürlich ist zunächst entscheidend, wie viel Platz überhaupt zur Verfügung steht. Aber darüber empfehlen wir, dass Sie Ihr Gewächshaus nicht zu klein planen: Falls Ihnen das Gärtnern oder auch nur die Ruhe in Ihrem Gewächshaus gefällt, wollen Sie vielleicht schon bald mehr anbauen, einpflanzen oder einfach Zeit dort verbringen… Überfordern Sie sich aber nicht, wenn Sie gerade erst in das Gärtnern einsteigen oder das erste Mal ein Gewächshaus aufbauen.

Worauf muss ich beim Aufbau meines Gewächshauses achten?

Für einen sorgenfreien Aufbau brauchen Sie das richtige Fundament: Es sollte absolut eben und rechtwinklig sein. Ein frostfreies Streifenfundament benötigt eine Tiefe von 80 cm unter Geländeniveau. Je nach Untergrund und Größe des Hauses empfiehlt sich ein Stahlfundament aus verzinktem und farbbeschichtetem Stahlblech, das bei einigen Gewächshäusern auch im Lieferumfang enthalten ist. Ein Fundamentplan ist in der Montageanleitung Ihres Gewächshauses enthalten. Gern stellen wir Ihnen auf Wunsch einen Fundamentplan vor der Lieferung des Gewächshauses zur Verfügung.
Zur allgemeinen Anleitung zum Bau eines Fundamentes gelangen Sie über den Download-Bereich. Hier finden Sie auch ein Video zum Funamentaufbau.

Den gewünschten Fundamentplan Ihres neuen Vitavia Gewächshauses finden Sie bei den Informationen zu Ihrem Gewächshaus im Produktbereich. Wählen Sie Ihr Gewächshaus aus und öffnen Sie die Montageanleitung direkt unterhalb des großen Produktbildes. Im hinteren Teil der Montageanleitung finden Sie die Spezifikationen im Kapitel „0“.

Für den Aufbau selbst brauchen Sie kein großes handwerkliches Geschick, planen Sie trotzdem genug Zeit ein: Zu jedem Bausatz gibt es gut bebilderte und übersichtliche Montageanleitungen, die die Montage schrittweise zeigen. Wir empfehlen, ein Wochenende einzuplanen. Und, es geht allein, aber: bei einigen Arbeitsschritten freuen Sie sich sicher über eine helfende Hand.

Die Verglasung muss an einem Stück erfolgen, so dass Sie am besten morgens damit beginnen. Die Verglasung sollte außerdem bei Windstille oder bei nur wenig Wind vorgenommen werden. Bei der Verglasung mit Hohlkammerplatten beachten Sie bitte, dass diese einseitig mit einem UV-Schutz ausgestattet sind. Die mit dem Schutz versehene Seite muss immer nach außen zeigen. Zur Kennzeichnung der Außenseite ist diese Seite mit einer Schutzfolie oder am Rand mit einem Aufdruck versehen. Bei Hohlkammerplatten, die mit der Folie gekennzeichnet sind, vergessen Sie bitte niemals, die Außenseite zu markieren, sobald die Folie entfernt wird! Nachträglich ist optisch nicht mehr zu erkennen, welches die UV-beschichtete Seite ist.

Worauf muss ich bei der Wahl des Standortes achten?

Für die langfristige Freude an Ihrem Gewächshaus ist der richtige Standort entscheidend: Achten Sie darauf, dass das Gewächshaus möglichst windgeschützt und in der Nähe der Infrastruktur Ihres Hauses oder Gartenhauses steht. So verhindern Sie Sturmschäden und schnelles Auskühlen in den kälteren Monaten, und sichern die einfache Versorgung mit Strom und Wasser.
Natürlich ist ein Ort mit möglichst hoher, natürlicher Lichteinstrahlung empfehlenswert. Idealerweise ist das Gewächshaus von Nord nach Süd ausgerichtet. Denken Sie daran, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten wie z.B. der korrekte Grenzabstand zum Nachbarn. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Bauamt nach den lokalen Bestimmungen, denn diese können von Ort zu Ort unterschiedlich sein.

Erweiterte Ausstattung

Hier erfahren Sie, wie Sie mit zusätzlicher Ausstattung das Gärtnern im Gewächshaus vereinfachen oder Ihren Ertrag erhöhen können.

Welcher Dachlüfter passt in welches Gewächshaus?

Während der Univent-Dachlüfter nur für Frühbeete, IDA 900 und IDA 1300 eingesetzt werden kann, sind alle anderen Dachlüfter (Thermovent, Ventomax und Sesam Spiro) für alle Gewächshäuser ab 2,5 qm Grundfläche geeignet.

 

Wie funktionieren die automatischen Dachlüfter?

Die automatischen Dachlüfter Univent, Thermovent, Ventomax und Sesam Spiro von Vitavia werden an das Dachfenster angebracht und arbeiten stromlos: Über einen Druckzylinder verbunden schiebt sich ausdehnendes Öl eine Kolbenstange  an, die dann den Fensterrahmen hebt.

Die Öffnungstemperatur ist stufenlos zwischen 16 und 25 Grad Celsius einstellbar, und zwar auf zwei Wegen: Eine Grobeinstellung erfolgt über zwei Löcher am Ende der Kolbenstange: Je nachdem, in welches Loch der Stift gesetzt wird, fährt die Kolbenstange bei geringerer oder höherer Temperatur aus. Die stufenblose Feinjustierung ermöglicht das Gewinde der Kolbenstange: Je weiter die Stange auf das Gewinde geschraubt wurde, desto später öffnet das Fenster.

Lesen Sie mehr zu den Unterschieden der automatischen Dachlüfter unter „Erweiterte Ausstattung“ bei den FAQs

 

 

Wie schütze ich meine Pflanzen vor zu viel Kälte?

Gerade wer auch im späten Herbst, im Winter und sehr früh im Jahr im Gewächshaus gärtnern möchte, sollte an eine Gewächshausheizung denken. Es gibt verschiedene Technologien, z.B. Gas- und Petroleum- und elektrische Heizungen.

Art und Heizleistung müssen auf die Gewächshausgröße und den Temperaturbedarf Ihrer Pflanzen abgestimmt sein.

Die Petroleumheizung ist die einfachste Form der Gewächshausbeheizung: Je nach Größe und Anzahl der Brenner beheizt die Petroleumheizung Ihr Gewächshaus bis zu mehrere Tage.

Die Gasheizung verfügt i.d.R. über ein Thermostat und bietet so die Möglichkeit, die gewünschte Mindesttemperatur im Gewächshaus genau festzulegen. Geheizt wird dann nur bei Bedarf. Das ist gut für Ihre Pflanzen und schont Ressourcen.

Ein dritte Möglichkeit bieten elektrische Heizungen. Sie sind wartungsarm und sorgen je nach Steuerungsgerät für eine präzise Temperaturkontrolle.

Vitavia führt mit Thermo1 und Thermo2  zwei temperaturabhängige Steuerungsgeräte im Sortiment:
Thermo 1 wird einfach an Ihr Heizgerät angeschlossen und steuert es dann temperaturgestützt an: Einfach Wunschtemperatur einstellen und schon können Sie sich wieder ums Gartnern kümmern.
Die Fühlerlänge beträgt 2,5 Meter.

Thermo 2 kontrolliert alle Klimatisierungs(an)lagen in Ihrem Gewächshaus nach Ihren Vorgaben! Geben Sie Temperaturwerte vor und steuern Sie z.B. die elektrische Heizung über einen Thermostaten exakt an. Anders als mit dem Schwestergerät Thermo 1, kann Thermo 2 auch eine Kühlung für das Gewächshaus ansteuern. Thermo 2 steuert auch Stellmotoren für z.B. Firstlüftungen an und kann so für Tau vermeidende Umluft sorgen.

 

Was ist der Brennglaseffekt?

Der Brennglaseffekt beschreibt das Bündeln von Lichtstrahlen, das zu starker Erhitzung führen kann. Die klassische Waldbrand-Warnung im Sommer, keine Flaschen zurückzulassen, um eine „Selbstentzündung“ zu verhindern, ist zwar übertrieben. Aber den Pflanzen im Gewächshaus kann bei intensiver Sonneneinstrahlung wie im Sommer auch die Wärmeentwicklung unter dem normalen Glasdach schaden. Daher empfehlen wir, in solchen Zeiten abzuschattieren oder aber, wenn möglich, das Dach mit Hohlkammerplatten auszustatten.

Lesen Sie mehr zum Abschattieren unter „Ausreichend Abschattieren“ bei den Gärtnertipps!

Effizient Bewässern

Die Bewässerung ist ein wichtiger Faktor für einen ertragreichen Anbau in einem Gewächshaus. Beispielsweise benötigt eine Tomatenpflanze ca. 4 Liter Wasser am Tag. Neben der üblichen „manuellen“ Bewässerung aus dem Schlauch oder der vorhandenen Regenwasserauffangbehälter, die voraussetzen, dass der Gewächshausbesitzer immer vor Ort ist und zum richtigen Zeitpunkt wässert, bietet das Hydromatbewässerungsset die Möglichkeit, die Pflanzen automatisch und stromlos mit Wasser und Dünger zu versorgen. Die Steuerung erfolgt per Thermostat und erfordert lediglich einen Wasseranschluss. Somit werden die Pflanzen temperaturabhängig bewässert. Mit Hilfe der Tropfstäbe wird das Wasser und das Düngemittel durch einen Verteilerschlauch direkt an die Pflanze geführt.

 

Gewächshaustricks

Hier erhalten Sie wertvolle Tipps, die den Aufbau und die Wartung Ihres Gewächshauses vereinfachen können.

Wodurch zeichnen sich Hohlkammerplatten aus?

Generelle Qualitätsmerkmale

  • Der Rohstoff Polycarbonat  ist 200-mal schlagfester als Glas und die Platten sind außerdem sehr leicht im Gewicht. Im Fall einer Beschädigung splittern sie nicht und Pflanzen, Gärtner und andere Personen und Tiere im und am Gewächshaus werden nicht beschädigt bzw. verletzt.
  • Dank der hohen Temperaturbeständigkeit von Polycarbonat im Bereich von -40° bis + 115 °C sind selbst hohe Temperaturschwankungen kein Problem, im Gegensatz zu Platten aus PVC und PMMA.
  • Das Material ist problemlos recyclebar und daher sehr umweltfreundlich
  • Das Material ist schwer entflammbar nach DIN EN 13501 und entwickelt im Brandfall nur minimal toxische Dämpfe
  • Die Platten sind wartungsarm und selbst im Falle einer Beschädigung, können einzelne Platten einfach ausgetauscht werden.

Besondere Vorteile der von Vitavia verwendeten Hohlkammeprlatten

  • Hergestellt in Deutschland
  • Speziell für Vitavia Häuser auf die richtige Breite produziert. Das heißt, die Kanten sind geschlossen.  Die Platte wird dadurch sehr viel stabiler/steifer. Speziell an den Kanten wo die Platte an dem Profil befestigt wird (geklammert oder durch ein Abdeckprofil). Dies trägt zu einer höheren Windstabilität bei und verhindert, dass die Platte an dieser Stelle bricht.

 

 

  • Alle Platten sind leicht eingefärbt, damit sie immer die gleiche Optik haben auch wenn Sie mal eine Platte nachkaufen müssen.
  • Eine UV-Schicht schützt die Platte vor Alterung und unterstützt das Pflanzenwachstum dank der hohen Lichtdurchlässigkeit im notwendigen Spektralbereich.
  • Die UV-beschichtete Seite ist mit einem Aufdruck an den Kanten markiert, dies ist ein besonderer Service, welcher es ermöglicht, die UV- beständige Seite immer zu identifizieren. Falls Sie die Platte demontieren müssen, oder ein Sturm die Platte herausweht, können Sie diese immer wieder korrekt einsetzen.

Gewächshaustrick: Eindeckung Hera Dach

Das Gewächshaus Hera ist ein Pavillon mit einem sogenannten „Doppel-U-Profil“. Das heißt, je zwei Hohlkammerplatten werden in dasselbe Profil eingesetzt und erst im Anschluss mithilfe eines Abchlusswinkels fixiert. Um das Verrutschen der Platten auf der Dachschräge zu  verhindern, hilft es, die HKP auf der Oberseite nicht ganz von der Folie zu befreien, sondern diese nur bis zum unteren Rand abzuziehen und dann zusammen geknäuelt als Anti-Rutsch-Material zwischen die HKP und das oberste Profil der Gewächshauswand zu schieben.

Nach der Verschraubung des Abschlusswinkels ziehen Sie die restliche Folie ab. Auf diese Weise können auch zunächst alle Platten vorläufig eingesetzt und später in einem Arbeitsgang fixiert werden.

Übrigens: Die restliche Folie am Rand der Dachplatte hat einen weiteren Vorteil: Sie hilft Ihnen, sich die UV-beschichtete Seite, die ja in jedem Fall oben liegen soll, zu merken.

Gewächshaustrick: Wärmebedarfsrechnung

Die benötigte Leistungsstärke Ihrer Gewächshaus-Heizung ermitteln Sie ganz einfach mit der folgenden Faustformel:

Glasfläche in m² x Temperaturerhöhung x Wärmedurchgangszahl = Energiebedarf in Watt

Bitte beachten Sie dabei Folgendes:

  • Verwechseln Sie die Glasfläche nicht mit der Grundfläche des Gewächshauses. Hier die am häufigsten angefragen Glasflächen
    • Venus –  2500: 11,46 m², 3800: 14,32 m², 5000: 17,19 m², 6200: 20,06 m² und 7500: 22,93 m²
    • Merkur – 6700: 22,68 m², 8300: 26,18 m², 9900: 29,69 m² und 11500: 33,19 m²
    • Uranus – 6700: 24,08 m², 8300: 27,77 m², 9900: 31,46 m² und 11500: 35,15 m²
    • Sirius Orangerie: 40,59 m²
    • Zeus – 13800: 41,25 m², 15700: 45,83 m²
  • Mit „Temperaturerhöhung“ ist dabei der Unterschied zwischen der Tieftemperatur und der gewünschten Gewächshaustemperatur gemeint
  • Die „Wärmedurchgangszahl“ ist eine vom Material abhängige Kenngröße für die Isoliereigenschaften.

Hier eine Übersicht über die verschiedenen Wärmedurchgangszahlen unserer Verglasungsmaterialien:

  • Einscheibensicherheitsglas: 6,9
  • Glas mit Isolierfolie: 4,5
  • Hohlkammerplatten in 4 mm: 4,0
  • Hohlkammerplatten in 6 mm: 3,6
  • Hohlkammerplatten in 10 mm: 3,2
  • Hohlkammerplatten in 16 mm: 2,9

Um die Leistung der Gewächshaussheizung an den Heizbedarf zu koppeln, empfehlen wir eine Thermostat geregelte Heizung. Im Zubehör finden Sie verschiedene Heizsysteme in unterschiedlichen Leistungsbereichen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gern an unseren Kundendienst!

 

Gewächshaustrick: Verschrauben von Profilen

Beim Gewächshaus-Aufbau halten Rechtshänder die Muttern am besten in der linken Tasche vor: Die rechte Hand hält die Schraube.

Gewächshaustrick: Verglasung

Legen Sie die Verglasungsstreifen (Dichtungen) vor dem Einbau in die Sonne oder bei niedrigen Außentemperaturen vor die Heizung: Die Dichtung wird bei Raumtemperatur weicher und kann so besser verarbeitet werden.

Material und Ausstattung

Hier informieren wir über die wichtigsten Materialeigenschaften unserer Gewächshäuser, Frühbeete, Hochbeete und Holzunterstände.

Wodurch zeichnen sich Hohlkammerplatten aus?

Generelle Qualitätsmerkmale

  • Der Rohstoff Polycarbonat  ist 200-mal schlagfester als Glas und die Platten sind außerdem sehr leicht im Gewicht. Im Fall einer Beschädigung splittern sie nicht und Pflanzen, Gärtner und andere Personen und Tiere im und am Gewächshaus werden nicht beschädigt bzw. verletzt.
  • Dank der hohen Temperaturbeständigkeit von Polycarbonat im Bereich von -40° bis + 115 °C sind selbst hohe Temperaturschwankungen kein Problem, im Gegensatz zu Platten aus PVC und PMMA.
  • Das Material ist problemlos recyclebar und daher sehr umweltfreundlich
  • Das Material ist schwer entflammbar nach DIN EN 13501 und entwickelt im Brandfall nur minimal toxische Dämpfe
  • Die Platten sind wartungsarm und selbst im Falle einer Beschädigung, können einzelne Platten einfach ausgetauscht werden.

Besondere Vorteile der von Vitavia verwendeten Hohlkammeprlatten

  • Hergestellt in Deutschland
  • Speziell für Vitavia Häuser auf die richtige Breite produziert. Das heißt, die Kanten sind geschlossen.  Die Platte wird dadurch sehr viel stabiler/steifer. Speziell an den Kanten wo die Platte an dem Profil befestigt wird (geklammert oder durch ein Abdeckprofil). Dies trägt zu einer höheren Windstabilität bei und verhindert, dass die Platte an dieser Stelle bricht.

 

 

  • Alle Platten sind leicht eingefärbt, damit sie immer die gleiche Optik haben auch wenn Sie mal eine Platte nachkaufen müssen.
  • Eine UV-Schicht schützt die Platte vor Alterung und unterstützt das Pflanzenwachstum dank der hohen Lichtdurchlässigkeit im notwendigen Spektralbereich.
  • Die UV-beschichtete Seite ist mit einem Aufdruck an den Kanten markiert, dies ist ein besonderer Service, welcher es ermöglicht, die UV- beständige Seite immer zu identifizieren. Falls Sie die Platte demontieren müssen, oder ein Sturm die Platte herausweht, können Sie diese immer wieder korrekt einsetzen.

Was ist der Mauersockel?

Der Mauersockel ist eine Besonderheit des Vitavia-Gewächshauses Cassandra. Er gehört nicht zum Lieferumfang, sondern wird vom Gewächshausbesitzer selbst gebaut oder in Auftrag gegeben.

Durch den diskreten Sichtschutz, stabileres Klima und durch die Verbindung mit einem weiteren Bauelement erhält das Gewächshaus einen wohnlichen Charakter. Der eigene Bau des Mauersockels bietet darüber hinaus den Vorteil, einen passenden Sockel zu bauen, der sich harmonisch in das Gelände und den umliegenden Garten einfügt.

Bitte stellen Sie beim Sockelbau sicher, dass die Mauer eben abschließt und alle Seiten rechtwinklig zueinander stehen, und beachten Sie die genauen Maße in der Aufbauanleitung.

Was ist der Brennglaseffekt?

Der Brennglaseffekt beschreibt das Bündeln von Lichtstrahlen, das zu starker Erhitzung führen kann. Die klassische Waldbrand-Warnung im Sommer, keine Flaschen zurückzulassen, um eine „Selbstentzündung“ zu verhindern, ist zwar übertrieben. Aber den Pflanzen im Gewächshaus kann bei intensiver Sonneneinstrahlung wie im Sommer auch die Wärmeentwicklung unter dem normalen Glasdach schaden. Daher empfehlen wir, in solchen Zeiten abzuschattieren oder aber, wenn möglich, das Dach mit Hohlkammerplatten auszustatten.

Lesen Sie mehr zum Abschattieren unter „Ausreichend Abschattieren“ bei den Gärtnertipps!

Was ist Zincalume?

Aus dem extrem witterungsbeständigen Material fertigt Vitavia seine Hochbeete und Holzunterstände. Die außergewöhnliche Stabilität und Resistenz gegen Umwelteinflüsse und Witterung ist das Ergebnis einer Zink-Aluminium-Legierung, die dem Stahl eine viermal längere Lebensdauer als eine Galvanisierung verleiht. Selbst organische Materialien, die feucht werden, wie z.B. Holz, können problemlos im Freien gelagert werden.

Welche Türen braucht mein Gewächshaus?

Jedes Vitavia-Gewächshaus erlaubt den bequemen Zutritt durch eine leichtgängige, kugelgelagerte Schiebetür oder eine Flügeltür.
Größere Modelle sind auch mit Doppelschiebetüren erhältlich, teilweise auch serienmäßig ausgestattet.

Achten Sie bei der Wahl des Gewächshauses auf besondere Bedürfnisse wie z.B. einen einfachen Zutritt auch mit sperrigen Gegenständen (Doppelschiebetür oder breite Stalltüre) oder einen barrierefreien Zutritt mit Schubkarre oder Rollstuhl (bodentiefe Türschwelle).

Geöffnete Türen haben im Gewächshaus den zusätzlichen Nutzen, dass sie in Kombination mit den Fenstern die Luftzirkulation für die großzügige Be- und Entlüftung erhöhen. Sollten Sie Wert auf eine optimale Belüftung legen, ist die Anbringunge eines zusätzlichen Lamellenfensters, zu positionieren unten gegenüber der Tür, eine gute Wahl.