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Klassische Metallgerätehäuser

Clever lagern auf die klassische Art

Metallgerätehäuser von Pergart und Globel bieten langlebigen, wetterfesten Stauraum für Gartenwerkzeuge, Fahrräder und Zubehör. Dank ihrer robusten Stahlkonstruktion sind sie besonders pflegeleicht und ideal für alle, die eine dauerhafte und wartungsarme Lösung suchen. Das klassische Satteldach macht sie zur beliebten Lagerlösung unter aktiven Hobbygärtnerinnen und ordnungsliebenden Hauseigentümern.

Warum ein Gerätehaus aus Metall?

Wer schon einmal ein Holzgerätehaus besessen hat, kennt das Ritual: Alle zwei, drei Jahre wird geschliffen und gestrichen, im feuchten Herbst klemmt die Tür, und irgendwann zeigt sich an der Bodenkante die erste morsche Stelle. Ein Metallgerätehaus nimmt Ihnen genau diese Arbeit ab. Klingt erstmal nach einem kleinen Detail, macht über die Jahre aber den Unterschied zwischen einem Gartenhaus, das Sie regelmäßig instand halten müssen, und einem, das einfach funktioniert.

Ein Gerätehaus aus Metall punktet vor allem mit vier Eigenschaften:

  • Kein Streichen: Verzinkter und lackierter Stahl braucht keinen Holzschutz und behält seine Farbe.
  • Formstabil: Metall quillt nicht und verzieht sich nicht, Türen laufen bei Regen genauso leicht wie im Hochsommer.
  • Nicht brennbar: Stahl fängt kein Feuer, ein Pluspunkt, wenn in der Nähe gegrillt wird oder Benzin für den Rasenmäher lagert.
  • Kein Futter für Schädlinge: Holzwurm, Pilzbefall und Nager haben an Stahlwänden keine Chance.

Welche Größe, welcher Standort und welche Dachform zu Ihrem Garten passen, klärt unsere Übersicht zu den Gartengerätehäusern. Hier geht es um das Material selbst: Was ein gutes Metallgerätehaus ausmacht und worauf Sie achten sollten.

Metall, Holz oder Kunststoff im direkten Vergleich

Die meisten entscheiden die Materialfrage nach dem Bauchgefühl: Holz wirkt gemütlich, Kunststoff günstig, Metall solide. Im Alltag zeigen sich die Unterschiede aber erst nach ein paar Wintern. Die folgende Übersicht fasst zusammen, wie sich die drei Materialien in der Praxis schlagen.

Metall, Holz und Kunststoff im Vergleich
Kri­te­ri­umMetallHolzKunst­stoff
Pflege­auf­wandSehr gering, kein AnstrichHoch, regelmäßiger HolzschutzGering
Form­sta­bi­li­tätHoch, verzieht sich nichtArbeitet bei Feuchte, Türen klemmenKann sich bei Hitze verformen
Brand­ver­hal­tenNicht brennbarBrennbarBrennbar, schmilzt
Witte­rung und UV(Feuer-)Verzinkt und lackiert langlebigVergraut ohne PflegeKann mit der Zeit verspröden
Raum­kli­maKondenswasser möglich, Lüftung wichtigAtmungsaktivKondenswasser möglich
OptikKlar und modern, auch in HolzoptikNatürlich, rustikalSchlicht

Die einzige besondere Anforderung an Metallhäuser ist das nötige Management des Raumklimas. Weil Stahl Temperaturwechsel schnell weitergibt, kann sich an kühlen Nächten Kondenswasser bilden. Mit der richtigen Belüftung und einem trockenen Boden haben Sie das aber gut im Griff, dazu weiter unten mehr. Wer auf die Optik von Holz nicht verzichten möchte, findet mit dem Gerätehaus Frankfurt-2 übrigens ein Metallgerätehaus in Holzoptik im Blockhausstil.

Verzinkt, feuerverzinkt, lackiert: So bleibt Stahl rostfrei

Die größte Sorge beim Gerätehaus aus Metall ist Rost. Zu Recht, denn ungeschützter Stahl hält draußen nicht lange durch. Regen, Tau und Schnee setzen dem Material Jahr für Jahr zu, und steht das Gerätehaus nah am Gehweg, kommt im Winter vielleicht sogar Streusalz dazu. Klingt erstmal nach einem K.-o.-Kriterium für Metall, betrifft in der Praxis aber vor allem schlecht geschützte Modelle. Entscheidend ist nämlich nicht das Metall an sich, sondern wie es geschützt ist.

Viele günstige Angebote sparen genau an dieser Stelle: Die Zinkschicht fällt dünn aus, die Beschichtung darüber ebenso, und nach wenigen Wintern zeigen sich an Kanten und Schraubenlöchern die ersten braunen Flecken. Bei hochwertigen Metallgerätehäusern arbeiten dagegen zwei Schichten zusammen, die sich gegenseitig ergänzen: eine Zinkschicht direkt auf dem Stahl und eine Farbbeschichtung darüber. Welche Schicht welche Aufgabe übernimmt und woran Sie gute Qualität erkennen, zeigen die nächsten Abschnitte.

Die Zinkschicht: verzinkt oder feuerverzinkt

Zink schützt Stahl auf zwei Arten. Es bildet eine Barriere gegen Feuchtigkeit und opfert sich bei kleinen Kratzern selbst, bevor der Stahl darunter angegriffen wird. Wie gut das funktioniert, hängt vor allem von der Dicke der Zinkschicht ab. Beim Feuerverzinken wird der Stahl in flüssiges Zink getaucht. Die Schicht wird dadurch dicker und widerstandsfähiger als bei dünneren Verzinkungsverfahren. Unsere Globel-Gerätehäuser bestehen aus feuerverzinktem Stahl, bei Pergart sind Dach und Bodenrahmenteile feuerverzinkt und die Wände verzinkt.

Die Lackschicht als zweite Schutzhülle

Über dem Zink liegt eine Farbbeschichtung, die nicht nur für die Optik sorgt. Sie schützt die Zinkschicht vor Abrieb und Kratzern, etwa wenn der Rasenmäher beim Rausrollen an die Wand stößt. Bei Globel wird der Lack in einem mehrstufigen Verfahren eingebrannt, bei Pergart schützt eine Polyesterbeschichtung die Wände. Wie viel Vertrauen der Hersteller in diesen Schutz hat, zeigt die Garantie gegen Durchrostung: Bei Globel sind es 15 Jahre, bei Pergart 5 Jahre. Die Details finden Sie in unseren Garantiebestimmungen.

Globel oder Pergart: unsere Metall-Linien im Vergleich

In unserem Sortiment finden Sie Metallgerätehäuser aus zwei Linien. Beide sind solide, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Die Tabelle zeigt, welche Linie zu Ihren Ansprüchen passt.

Globel und Pergart im Vergleich
MerkmalGlobelPergart
MaterialFeu­er­ver­zink­ter StahlVerzinkte Wände, feuerverzinkte Dach- und Bodenrahmenteile
Be­schich­tungMehr­schich­tig ein­ge­brann­ter LackPoly­es­ter­be­schich­tung
Ga­ran­tie gegen Durch­ros­tung15 Jahre5 Jahre
Kon­struk­ti­onInnenliegende Kastenprofile, freinrippige, sich überlappende PaneeleKlassische Profile, feinrippige Profile
Belüf­tungGe­stanz­te Lüf­tungs­schlitzeGe­stanz­te Lüf­tungs­schlitze
FarbenAnthrazit, Jade, Silber MetallicSchiefer/Weiß, Tanne/Weiß, Holzoptik
Mo­del­le (Aus­wahl)Dream, Tower, Worker, ParkerDüsseldorf-2, Köln-2, Dresden-2, Frankfurt-2

Pergart ist die richtige Wahl, wenn Sie ein klassisches Gerätehaus zu einem fairen Preis suchen, etwa das Düsseldorf-2, das Köln-2 oder das großzügigere Dresden-2. Globel lohnt sich, wenn Ihnen maximale Langlebigkeit wichtig ist. Schon das kompakte Gerätehaus Dream bringt die volle Feuerverzinkung und 15 Jahre Garantie gegen Durchrostung mit.

Kondenswasser und Boden: So bleibt Ihr Metallgerätehaus trocken

Ein Metallgerätehaus ist nur so gut wie das, was darunter liegt. Alle unsere Modelle werden ohne Boden geliefert, und genau hier entscheidet sich, ob Ihre Geräte dauerhaft trocken bleiben. Die meisten unterschätzen, wie viel Feuchtigkeit aus dem Erdreich aufsteigt und sich anschließend an den kühlen Stahlwänden niederschlägt.

Warum Kondenswasser entsteht und wie Sie es vermeiden

Metall gibt Temperaturen schnell weiter. Kühlt es nachts ab, werden auch die Wände kalt, und die feuchte Luft im Inneren kondensiert an ihnen wie an einem kalten Glas. Mit diesen Maßnahmen halten Sie das gut in Schach:

  • Lüftung frei halten: Die gestanzten Lüftungsschlitze sorgen für ständigen Luftaustausch. Stellen Sie keine Kartons oder Planen davor.
  • Feuchtigkeit von unten stoppen: Eine Folie als Feuchtesperre unter Platten oder Bodenbelag verhindert, dass Bodenfeuchte nach oben zieht.
  • Nichts Nasses einlagern: Rasenmäher, Fahrräder und Polsterauflagen erst trocknen lassen, dann einräumen.
  • Empfindliches erhöht lagern: Werkzeug und Kartons gehören ins Regal statt direkt auf den Boden.

Der richtige Unterbau für Ihr Metallgerätehaus

Die Grundlage bildet ein ebener, tragfähiger Untergrund, zum Beispiel eine Betonplatte oder Gehwegplatten im Splitt- oder Schotterbett, mit dem das Bodenprofil des Gerätehauses verbunden wird. Zwischen Bodenrahmen und Innenboden hilft eine wasserdichte Folie, durch den Boden aufsteigende Feuchtigkeit abzuwehren.

Mehr als ein Geräteschuppen: Erweitern, einrichten, werkeln

Ein Gerätehaus füllt sich schneller, als man denkt. Erst kommen Rasenmäher und Schubkarre, dann die Gartenmöbel für den Winter, und plötzlich sucht auch das zweite Fahrrad einen Platz. Klingt nach einem Fall für ein zweites Gerätehaus? Besser, Sie planen von Anfang an etwas großzügiger. Die meisten unserer Gerätehäuser gibt es in verschiedenen Größen. Für die großen Globel-Modelle Worker und Parker gibt es zusätzlich ein Erweiterungsmodul, das die Fläche um 3,7 m² vergrößert. Das Dream ist außerdem mit seitlichem Schleppdach erhältlich, das rund 1 m² zusätzliche Fläche schafft.

Mit rund 13 m² und einer Innenhöhe von bis zu 2,25 Metern eignet sich das Gerätehaus Worker sogar als kleine Werkstatt. Mit dem optionalen Dachfenster kommt Tageslicht herein, und die breite Flügeltür lässt auch sperrige Werkstücke durch. Wer gezielt einen Arbeitsraum sucht, findet weitere Modelle bei unseren Werkstätten.

Damit im Inneren Ordnung herrscht, hat sich die einfache Regel bewährt: Großes an die Rückwand, Kleines ins Regal, Werkzeug an die Wand. Das Regal-Kit, das Schaufelhaken-Set und ein LED-Licht für dunkle Winterabende machen aus dem Metallgerätehaus einen Raum, in dem Sie alles auf Anhieb finden. Weiteres Zubehör wie Fenster-Kits und Vorhängeschlösser finden Sie im Gerätehauszubehör.

Wir beraten Sie gern!

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Häufige Fragen zu Metallgerätehäusern

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Treffen Sie Vorkehrungen gegen Kondenswasser. Stahl kühlt nachts schnell ab, sodass sich feuchte Luft an den Innenwänden niederschlagen kann. Mit freien Lüftungsschlitzen, einer Feuchtesperre unter dem Boden und trocken eingelagerten Geräten lässt sich das gut vermeiden. Außerdem ist ein Metallgerätehaus leichter als ein Holzhaus und sollte deshalb immer fest mit dem Untergrund verankert werden. Optisch wirkt Metall sachlicher, wer es wärmer mag, greift zu einem Modell in Holzoptik.

Bei guter Verarbeitung hält ein Gerätehaus aus Metall viele Jahre bis Jahrzehnte. Entscheidend ist der Korrosionsschutz: Feuerverzinkter Stahl mit eingebranntem Lack ist deutlich widerstandsfähiger als dünn verzinktes Blech. Einen guten Anhaltspunkt liefert die Garantie gegen Durchrostung, die bei unseren Globel-Modellen 15 Jahre beträgt. Wer Kratzer zeitnah mit Lack ausbessert und das Dach von Laub freihält, verlängert die Lebensdauer zusätzlich.

Beide Materialien sind pflegeleicht, unterscheiden sich aber bei Stabilität und Haltbarkeit. Metall ist formstabiler, trägt Schneelasten besser und brennt nicht. Kunststoff kann sich bei starker Hitze verziehen und unter UV-Strahlung mit den Jahren verspröden. Dafür ist er meist leichter und günstiger. Für größere Gerätehäuser, die schwere Geräte oder Fahrräder aufnehmen und lange halten sollen, ist Metall in der Regel die bessere Wahl.

Ja, das ist dringend zu empfehlen. Weil ein Gerätehaus aus Metall vergleichsweise wenig Eigengewicht hat, bietet es Wind eine große Angriffsfläche. Am sichersten steht es auf einem passenden Bodenrahmen, der fest mit Betonplatte oder Plattenfundament verschraubt wird. So bleibt das Gerätehaus auch bei Sturm an Ort und Stelle, und die Konstruktion bleibt dauerhaft im Winkel, damit Türen und Paneele sauber sitzen.

Ja, alle unsere Metallgerätehäuser werden als Bausatz geliefert und sind für den Selbstaufbau ausgelegt. Die Bauteile sind vorgebohrt und werden miteinander verschraubt. Planen Sie für den Aufbau eine zweite Person ein, denn gerade beim Aufstellen der Wände und beim Dach ist ein zweites Paar Hände Gold wert. Die passenden Anleitungen finden Sie in unserem Bereich Montageanleitungen.